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Worum geht es deiner Seele jetzt?

Aktualisiert: 6. Nov. 2020

Das Erkennen des Wesentlichen, den Fokus auf Lösungen richten und das Voranschreiten in eine bewusst manifestierte Zukunft


Befindest du dich im Moment in einer Situation, die dich Tag und Nacht beschäftigt, deinen Geist aufwühlt und dich emotional fertigmacht, weil du nicht weißt, wie du noch ruhig bleiben sollst, bei allem, was bereits geschehen ist? Vielleicht fühlst du dich auch aufgewühlt und emotional sehr sensibel, ohne zu wissen, was der Auslöser dafür ist? Hast du begonnen alles und jeden zu hinterfragen und spürst du ein hohes Maß an heftigen Emotionen in dir, welche dich aufrufen etwas zu lösen und das ab besten sofort? Da bist du nicht alleine! Die Energiequalität unserer Zeit steht für das Aufarbeiten tiefsitzender Traumata, energetischer Blockaden und Glaubenssätzen aus der Vergangenheit, bist weit zurück in unsere Kindheit und frühere Leben hinein. Auch Ahnenanteile spielen bei diesen Empfindungen eine große Rolle. Wie erging es deinen Vorfahren? Wurden diese gut behandelt? Durften sie sich im Leben sicher und geborgen fühlen oder mussten sie viele Verluste und Enttäuschungen ertragen? Reflektiere deine gegenwärtige Situation und frage dich: »War einer meiner Vorfahren schon einmal in einer ähnlichen Situation und wie hat er/sie sich dabei vermutlich gefühlt? Versuche dich in die Botschaften deiner Ahnen einzufühlen und hinterfrage, wie diese Informationen aus deinem Unterbewusstsein dich zurzeit beeinflussen. Längst vergessene oder verdrängte Anteile zeigen sich nun selbstständig vor unserem geistigen Auge, lassen uns schlaflose Nächte durchleben, fördern Unruhezustände und lebhafte (Tag-)Träume, benebeln unseren Verstand durch aufgewühlte Emotionen und das alles nur, damit wir im Bewusstsein wachsen können. Interessant ist, dass wir von den ca. 20.000.000 Millionen Bits an Informationen, die jede Sekunde in unser Wahrnehmungsfeld einströmen und von unserem Organismus verarbeitet werden, uns nur zwischen 20 bis 40 Bits bewusstwerden! Dieser Wert lässt sich durch Bewusstseinserweiterung und Wahrnehmungstraining deutlich erhöhen. Wir werden von den Höheren Sphären aufgerufen uns mit dem Unerlösten und den nicht mehr änderbaren Anteilen unserer erschütterten Seele zu verbinden. Wir werden in regelmäßigen Abständen von kollektiven energetischen Transformationswellen berührt und können unseren Beitrag zum Aufstieg der Erde leisten (dies geschieht ca. 2-3 Mal im Jahr). Selbst, wenn wir zu spüren glauben, an unseren Lebensthemen zerbrechen zu können, tragen wir durch Einweihungen der höheren Sphären, die wir im Schlaf oder in der Meditation erhalten, sofern wir uns dafür öffnen, alles nötige Wissen in uns, was wir für die Aufarbeitung benötigen. Der Prozess fließt ganz automatisch, ohne unser Zutun. Wir verstehen dadurch manchmal auch nicht mehr, worum es unserer Seele eigentlich geht, wenn wir von derartigen Gefühlen/Zuständen erschüttert werden, da die Geschichten hinter dem Transformationsprozess tief in uns verborgen liegen. Wir sind jetzt stark genug uns miteinander in die Unabhängigkeit und Freiheit zu begeben. Die Fesseln der Unsicherheit werden gesprengt und wir entfernen uns von energieverschwendenden Vergeltungswünschen, die uns von den wahren Zielen unserer Seele abbringen. Der Weg zur Besinnung und dem Treffen von bewussten Entscheidungen aus dem Höheren Selbst heraus ist nicht immer leicht, schon gar nicht, wenn man diesen Prozess im Alleingang versucht zu bewältigen. Wie du mit deinem Höheren Selbst aktiv in Kontakt trittst und mit deinem Umfeld heilsame und klärende Gespräche führen kannst, möchte ich dir nun in ein paar einfachen Schritten mit auf deinen Weg geben.

01. Mit enttäuschten Gefühlen und Ungerechtigkeit umgehen lernen.

Deine Seele weiß, dass sie ungerecht behandelt oder sogar betrogen und misshandelt wurde. Dir ist dein Standpunkt in dieser Dynamik spürbar klargeworden. Dein Körper, deine Gefühle und dein Geist rebellieren und du weißt, dass du etwas verändern musst, um gesund zu bleiben. Bereits errichtete Schutzprogramme fahren in dir hoch und du beginnst auf eine natürliche Weise wütend auf die Ungerechtigkeiten, die dir widerfahren sind, zu werden. Versuche zunächst deinen Standpunkt einen Moment zu verlassen, bevor du in Aktion trittst und stelle dir selbst folgende Fragen: »Welche Entscheidung oder welches Bedürfnis hat mich hierhergeführt? Was habe ich mir erhofft? Wollte ich etwas nicht sehen, aus Angst, meine Hoffnung und Freude könnte zerstört werden? War ich zuvor auf der Flucht? Worum geht es mir jetzt? Ist die Situation es wert noch mehr Energie zu investieren?« Versuche dir bewusst zu werden, dass du nicht nur Opfer, sondern auch Lehrmeister für dein Umfeld sein kannst! In welcher Rolle würdest du dich in Zukunft lieber sehen und wie verhältst du dich dann? Trägst du beim Rollentausch andere Kleidung, nimmst du eine andere Körper- und Geisteshaltung ein, umgibst du dich noch mit den gleichen Menschen oder möchtest du dich von jemandem distanzieren? Erfinde dich jetzt ganz neu, um diesen höheren Zielen folgen zu können. Du erschaffst deine Realität! Du hast nun die Chance im Lebensplan gesetzt die Situation oder den Ort zu deinen Aufstiegswünschen für einen Wandel freizugeben oder es wird dir selbst leichter fallen zu gehen. Ungerechtigkeiten passieren uns nur dann immer wieder, wenn wir nichts ändern können oder wollen. Deine klaren Absichten genügen, um das Blatt zu wenden.

02. Vergeltungswünsche, Rachegedanken und kriegerische Ideen zügeln.

Sei dir bewusst, dass du im geistigen Raum alles ausleben darfst, wonach dir ist, sofern deine tiefen Herzenswünsche friedvoller Natur bleiben. Der Gedankenraum ist dafür da, um sich auszuprobieren! Du kannst mit Rivalen, unliebsamen Situationen und Orten, sowie mit eigenen Wesensanteilen, mit denen du noch im Zwiespalt stehst, tun und lassen wonach dir ist! Erlaube deiner archaischen Natur wild und zügellos zu sein. Gehe in deine Kraft und lebe an diesem geschützten Ort deine zerstörerischen, kriegerischen Anteile. Lass mal richtig Dampf ab! Befreie deine Seele von diesen Energien. Es wird dir ohnehin nichts nützen, wenn du versuchst diese zu verdrängen oder zu missachten. Alles was wir unterdrücken oder nicht im natürlichen Fluss akzeptieren können, wird in uns nur noch stärker nach Aufmerksamkeit verlangen oder sogar eine Eigendynamik entwickeln und Überhand nehmen. Zudem sollte dein Umfeld auch spüren dürfen, wie sehr du gekränkt, verletzt und wütend bist! Sende klare Botschaften aus, wenn du erhört und ernstgenommen werden möchtest. Der geistige Raum bietet dir die Möglichkeit deine inneren Aggressionen, Vergeltungswünsche, Rachegedanken und kriegerischen Ideen in einem geschützten Rahmen auszuleben. Nutze diese Fähigkeit deines Geistes, damit du in der irdischen Realität friedvolle Lösungen leben kannst und dir zerstörerische Anteile erspart bleiben können.

Stelle dir dazu folgende Fragen: »Was würdest du gerne mit deinen Feinden anstellen, bevor du versuchst mit diesen den Weg des Friedens, der Heilung und der Liebe anzutreten? Was wäre ein passender Ausgleich im Bösen, der deinem archaischen Selbst das Gefühl gibt, stark und überlebensfähig zu sein?« Visualisiere dir ein passendes Szenario und lasse deiner Fantasie freien Lauf. Ich weiß selbst wie ungewohnt diese Übung für Menschen ist, die stets versuchen in der Liebe zu bleiben! Liebe und Harmonie sind auch für mich Höhere Werte, die ich leben möchte. Dennoch ergeben sich manchmal Situationen im Leben, wo wir aufgerufen werden, unseren Inneren-Krieger zu leben, damit wir uns daran erinnern können, welche Kraft in uns steckt. Diese Übung dient auch dazu übertriebene „Verweichlichung“ und „Selbstaufgabe“ zu transformieren, ... was jedoch lediglich zum Abbau von Aggression im Geiste dienen sollte und nicht zum Aufbau von dunklen Energien! Beobachte dich bei dem Prozess des bewussten Auslebens deiner dunklen Anteile im Inneren ganz genau und wie du es nach dem „Kampf auf dem Schlachtfeld“ schaffst deine innere Balance und Zentrierung wiederherzustellen. Wenn dich die Übung nur noch mehr aufbauscht und wütend macht, hast du im Herzen noch nicht die Absicht nach einer friedlichen Lösung gesetzt. Tue dies bitte genauso bewusst, wie du dir deine dunklen Energien erlaubst. Die Übung sollte dir im Außen Aggressionen ersparen und keine unnötigen Konflikte erzeugen! Ziel ist es durch das Dampfablassen im Geiste im Irdischen ruhiger und gefasster reagieren zu können! Vergiss das bitte nicht.

03. Alte und persönliche Anteile aus der Vergangenheit herausfiltern und eigenverantwortlich für sich selbst lösen, damit diese sich nicht mit der gegenwärtigen Realität vermischen.

Sei dir bewusst, dass deine Seele schon unzählige Impulse über die Sinne, diene medialen Kanäle und geistigen Portale aufgenommen hat und verarbeiten muss. Daraus hat sich deine Erfahrung und dein Höheres Selbst gebildet sowie deine ganz individuelle Sichtweise über dein persönliches Universum und Geschehen in deinem Leben. Stelle dir dazu folgende Fragen: »Welche Anteile werden mir durch die Situation aufgezeigt, die meine Seele jetzt wahrnehmen und heilen möchte? Was davon entspricht dem Spiegel meines Selbst und welche Anteile wurden für mich neu erzeugt, um im Bewusstsein weiter wachsen zu können? Was davon ist „alt“ und was „neu“?« Befreie dich über diese geistige Selektions-Übung von unnötigen Vermischungen, Projektionen und Übertragungen und gelange immer mehr zum wahren Kern der Situation. Das Selektieren hilft dir zu erkennen, was du im Stillen für dich lösen kannst und was du aktiv mit deinem Umwelt aufarbeiten solltest, um wieder Harmonie zu schaffen. Viele Situationen im Alltag sollen uns lediglich aufzeigen, was unsere Seele noch nicht gelöst und geheilt hat, was aber nicht immer bedeutet, dass wir im Außen weitere Aktionen setzen müssen.

04. Projektionen, Übertragungen und blinde Flecken erkennen, genauer betrachten und auf die Ebene der Selbstreflexion heben.

Im ersten Schritt deiner genaueren Betrachtung kannst du ergründen, was du persönlich in eine Situation hineinlegst (Projektionen, Übertragungen und blinde Flecken) und im zweiten Schritt kannst du versuchen die ursprüngliche Resonanz zu ergründen. Beginne zunächst bei der Wurzel. »Worin liegt der Ursprungspol deiner gegenwärtigen Situation? Hast du diese nach deinem Gefühl selbst heraufbeschworen oder durch bewusste/unbewusste Entscheidungen in deinem Leben erzeugt?« Dein gewähltes Umfeld manifestiert ebenfalls kontinuierlich in deinen Lebensplan hinein! Liegt der Ursprungspol im Außen, würde ich dir eine systemische Aufstellung oder ein Fremdenergien Clearing empfehlen, damit du aufhören kannst für dein Umfeld Lernaufgaben zu durchleben. Frage dich zusätzlich: »Worin liegt der tiefere Sinn in dieser Lernaufgabe?« Vielleicht hat deine Seele eine Möglichkeit gesucht in den Spiegel zu blicken, um unerkannte Anteile deines Selbst zu erkennen? Projektionen und dergleichen sind lediglich die Ausläufer deiner Seelendynamiken, die sich bereits manifestiert haben. Sie zeigen dir auf, was du sehen willst und was du geistig erzeugst, um Altlasten zu transformieren. Die Situation, wie du sie jetzt im Moment noch wahrnimmst, muss also nicht immer der kollektiven Realität (Akascha-Chroniken) entsprechen und stellt vielmehr deine Sicht der Dinge dar, die mit allem möglichen bestrahlt sein kann, was deine Seele dir schon lange mitteilen wollte. Für das Erkennen dieser persönlichen Seelenanteile bedarf es unter Umständen einer Begleitperson, die unabhängig und wertfrei das Wesentliche der betreffenden Situation herausfiltern kann. »Worum geht es wirklich? Was ist die Quintessenz?« Desto weniger Persönliches du hineinlegst, desto leichter wird es sein eine objektive, klare, auf Fakten basierte Entscheidung zu treffen. Deine Herzangelegenheiten können dann noch mit einfließen, wenn dir das Wesentliche zu Füßen liegt und Verwechslungen mit anderen Seelenthemen ausgeschlossen sind. Mache dir eventuell eine Auflistung davon, um was es deinem ICH geht, was dem DU des Gegenübers entspringt und um was es offensichtlich geht (Fakten). Diese drei Säulen sollten sich nur im Prozess des Kompromisses begegnen. Beginne mit den Fakten. Lege alles auf den Tisch, was dir bereits bekannt ist. Worum geht es. Was ist der Kernpunkt der Situation. Was ist bereits geschehen? Fahre mit deinen eigenen Beweggründen fort und was du erreichen möchtest. Solltest du diese beiden Säulen klar und stabil haben, kannst du dich den Bedürfnissen deines Gegenübers/Umfeldes widmen und Kompromisse schließen. Vorher nicht, da du sonst deinen Standpunkt zu schnell verlierst und deinem Umfeld zu früh/zu viel Aufmerksamkeit schenkst (dies kann in ein „Marionetten-Dasein“ führen und dein Lebensweg wird fremdbestimmt).


05. Energien sinnvoll umverteilen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Ist dir erst einmal klargeworden, um was es dir wirklich geht und worin deine wahren Ziele liegen, kannst du deine energetischen Ressourcen umverteilen und sinnvoller einsetzen. Schütze dich an diesem Punkt vor unnötigen Energieverschwendungen indem du deinen Emotionalkörper untersuchst. Stelle dir selbst folgende Fragen: »Was ärgert mich derzeit am meisten? Wie viel Energie (geschätzt) in Prozent schenke ich dieser Thematik? Ist es mir das wert? Kann ich etwas dagegen unternehmen?« Hast du erst einmal ein Gefühl für den Energieaufwand, den du dem Thema schenkst bekommen, kannst du nun damit fortfahren dir deine alltäglichen Pflichten und Lebensstrukturen vorzustellen und wie viel Energie du für diese täglich brauchst. »Hast du für diese noch genug Ressourcen übrig?« Wenn JA, ist es schon mal ein Anfang, denn das Thema belastet dich „nur“ in einem tragbaren Rahmen. Du solltest dabei jedoch bedenken, dass es klug wäre auch energetische Ressourcen für deine Zukunftspläne übrig zu haben, sonst beginnst du womöglich auf „der Stelle zu treten“ und schlitterst in einen Stillstand bzw. ein „Hamsterrad“. Solltest du nicht genügend Energien für deinen Alltag haben, solltest du dringend deinen Kurs ändern. Der übermäßige Verlust deiner wertvollen Lebensenergie an das gegenwärtige Thema wird schon bald an deine Substanz gehen, was Krankheiten oder psychische Probleme zu Folge hat! Das Umverteilen von energetischen Ressourcen und das Erkennen des Wesentlichen in deinem Lebensplan ist nicht immer leicht und kann Hilfe von außen benötigen! Teile dich deinem Umfeld unbedingt mit, wenn es dir schwerfällt Abstand von Energieräubern zu gewinnen. Diese könne dir in Form von Personen, einem schwierigen Lernthema oder auch durch Gedanken und Gefühle in deinem Inneren begegnen. Sind dir deine Energieräuber bereits bewusst, kannst du diesen „ins Auge blicken“ und hinterfragen, warum sie für dich so kräfteraubend sind? Hinter jedem Energie-Pol in unserem Leben, steckt ein Seelenthema, welches die Intensität der Anziehung bestimmt. Befindest du dich in einer gesunden Balance wird dir das Loslassen und bei dir bleiben (Grenzen setzen) leichtfallen. Ist dies nicht der Fall, wirst du automatisch „magisch“ von deinen unerlösten Seelenthemen zur Aufmerksamkeit gezwungen, bis diese Erlösung und Erleuchtung gefunden haben. Bevor es zu analytisch wird, kannst du fürs Erste damit beginnen dir eine „Energie-Torte“ vorzustellen, die deine alltägliche Energieverteilung aufzeigt. Zeichne dir dafür auf einem Blatt Papier einen Kreis auf und vergib in diesem deinen „Kuchenstücken“ einen Energiewert mit passender Überschrift (z.B. Beruf/Berufung 30%, Liebe und Partnerschaft 10%, Kinder und Familie 15%, geistige und emotionale Zuwendung zu mir selbst 9%, Zukunftspläne 3%, Haushalt und Ordnung 20%, ... usw.). Bedenke, du hast für deinen Kuchen nur 100% zur Verfügung. Vergib den Energiewert nach deinem Gefühl indem du den Zeitaufwand für das jeweilige Thema in Prozent schätzt. Da wir meistens sehr viel Zeit in der Arbeit verbringen, wird der Energiewert im Durchschnitt höher sein als für unsere Lieben zu Hause, was jedoch nicht bedeutet, dass sie weniger wert sind oder weniger Aufmerksamkeit bekommen! In einer Minute wahrer Zuwendung kann mehr Liebe und Hingabe fließen, als beispielsweise in 10 Arbeitsstunden. Bewerte also bitte deine Energiewert-Verteilungen nicht nach „gut oder schlecht“, sondern nur nach Zeitaufwand und Ressourcen, die du dafür im Alltag aufwenden musst. Füge nun auch noch dein Thema und dessen Energiewert hinzu und rechne deine Prozentzahlen zusammen. »Kommst du bereits über 100%?« Wenn JA, geht es dir wie den meisten Menschen! Wir nehmen uns generell immer mehr vor, als wir für eine gesunde Balance leisten sollten. Betrachte deine Auswertung noch einmal und verteile deine energetischen Ressourcen nun so um, dass es sich auf 100% ausgeht. Einiges wird jetzt deutlich weniger Zeit, Energie und Aufmerksamkeit von dir bekommen als etwas Anderes. Das darf so sein! Wichtig ist bei dieser Übung ein Gefühl für das zu bekommen, was dir wirklich wichtig ist! Zusätzlich kannst du unnötige Energieräuber erkennen, die du aktiv reduzieren solltest. Meistens ist dies übertriebener Leistungsdruck, diverse Zwänge (z.B. Putzen), Fernsehen und Videospiele, stundenlanges Telefonieren ohne schöpferischen Inhalt (Smalltalk, der zu keinem konkreten Ziel führt), Schwärmereien über ein besseres Leben, ohne dafür aktiv zu werden, sich selbst immer wieder zum Durchstehen einer destruktiven Situation zwingen, übertriebener Sport und Schönheitssinn, ... usw. Egal was es ist, nimm dir mehr Zeit für das Wesentliche!


06. Die inneren Energieströme zur Ruhe kommen lassen, sich selbst innerlich ausbalancieren und sich auf das Positive fokussieren.

Wenn du nur Probleme oder Hürden siehst, hast du keine Lust mehr nach vorne zu gehen! Seelenarbeit und Neuausrichtung sind zwar wichtig, könne aber ohne eine gesunde Pause zur Belastung werden. Bekomme jetzt deinen Kopf wieder frei, lass deine bisherige Energiearbeit wirken und versuche das Leben zu genießen, bevor du deine nächsten Schritte gehst. Spüre, wie du immer mehr in dir ankommst und wieder Zugang zu deinen wahren Bedürfnissen findest. Auf die Kleinigkeiten kommt es jetzt an! »Was isst du gerne? Hast du vor eine Reise zu machen? Möchtest du dich mit jemanden treffen? Was macht dein Leben lebenswert?« Nutze deine wohlverdiente Auszeit, um das Leben in vollen Zügen zu genießen. Blicke jetzt nur zurück, um zu erkennen, was du bereits alles geschafft hast und sei stolz auf dich! Versuche deinen Start in den Tag mit positiven Affirmationen auszuschmücken (z.B.: »Heute wird ein wunderschöner Tag!«, ... »Ich freue mich schon auf die wohlige Wärme meiner Morgendusche.«, ... »Mein Frühstück wird heute besonders lecker und liebevoll zubereitet.«, ... »Dieser Tag wird mein Leben positiv verändern!«, usw.). Befindest du dich in der positiven Polarität deines Selbst, werden dir potenzielle Energieräuber und Nervensägen im Alltag schneller auffallen. Schütze dich nun rechtzeitig vor diesen Energien und begrenze sie, um dein hohes Energieniveau halten zu können (z.B.: »Bitte erzähle mir etwas Anderes, ich habe heute einen so schönen Tag!«, ... »Ich möchte heute lieber im Freien Mittagessen und die Sonne genießen.«, ... »Soll ich dir einen Witz erzählen?«, usw.). Versuche so gut es geht deinen Alltag in eine harmonische Balance zu bekommen, um eine gesunde Wechselwirkung zwischen Innen und Außen aufzubauen. Wer harmonisch leben möchte, wird mit Sicherheit auf Wiederstände treffen. Nicht jedes Lebewesen fühlt sich in lichtvollen Frequenzen wohl. Ziehe dennoch Grenzen und erlaube dir diese „Miesepeter“ hinter dir zu lassen. Sie werden ihren Weg ins Licht selbstständig finden müssen, dies ist nicht dein Seelenvertrag! Deine Außenwelt „erziehen“ zu wollen wird nicht viel bringen. Veränderst du dagegen dein Inneres zu einem Lichttempel deines Selbst und kommunizierst deine Bedürfnisse klar, wird sich dein Umfeld ganz automatisch zu wandeln beginnen. Wir müssen selbst entscheiden zu welchen Energien, Situationen oder Menschen wir uns hinziehen/verführen lassen wollen! Baue deine Höheren Werte in deinem Höheren Selbst neu auf und versuche diesen treu zu bleiben (natürlich dürfen sich diese an deine fließende Seelenentwicklung und gegenwärtigen Bedürfnissen anpassen und sollten niemals stillstehen!). Beginne, wenn dir danach ist, mit Balance-Übungen wie beispielsweise: Yoga, Meditation, Qi-Gong, Yin-Yang-Ausgleich, Jin-Shin-Jyutsu (Lichtströmen), Wellness, leichtes Fitness-Training, gesunde und köstliche Ernährung, heilsame Gespräche, tantrische Sexualität, kreatives Schreiben, Anwendung von ätherischen Ölen (Aromatherapie), Auflegen von Heilsteinen, Raumharmonisierung durch Hermetik und Schaffen von Kraftplätzen durch Geomantie, Sonne-Tanken, in den Urlaub fahren, ... versuche deine Ausgleichs-und-Kräfte-Aufbau-Gewohnheiten neu zu definieren. Probiere alles aus, was dir Spaß macht und deine innere Lebensfreude mobilisiert! Du bist ein unabhängiges, freies und starkes Wesen!

07. Altes loswerden bedeutet: ALTES = Unbrauchbares erkennen, LOS = in Aktion treten und WERDEN = neue Impulse setzen.

An diesem Punkt angelangt ist dir klargeworden, worum es dir im Leben wirklich geht! Entscheide nun aktiv was zu deinem Lebensstil passt und was nicht mehr. Was kann weg? Was darf bleiben? Befreie dich von Altlasten und Unbrauchbaren, damit diese Energien und Gegenstände, vielleicht sogar Menschen, die deine Harmonie blockieren, sich verabschieden dürfen. Alles in unserem Leben, und sei es noch so klein, will von uns energetisch am Leben erhalten werden und ist ein Teil unseres Wirkungsfeldes auf Erden. Misten wir jedoch nie aus, hängen sich diese Dinge wie eine Klette an uns und rauben wertvolle Lebensenergie. Zu entrümpeln befreit nicht nur den Energiekörper, sondern auch den Geist! Hilfreich ist, wenn du regelmäßig in die Hand nimmst oder vor Augen führst, was du um dich herum mit deiner Lebensenergie mitträgst. Ich weiß wie mühsam das ist, ich habe auch schon oft in meinem Leben entrümpelt und umstrukturiert. Der Berg an Kleinigkeiten kann schon ziemlich groß werden, was die Lust sich freizuschaufeln nicht immer fördert. Hole dir wenn nötig Hilfe beim Ausmisten. Zusammen geht es immer leichter! Besonders wenn es dir schwerfällt etwas wegzuwerfen oder loszulassen. Schaffe mit jedem Handgriff Raum für Neues. Ordnung wird deinen Geist beruhigen und du kannst wieder kreativ, in neuen Bahnen denken.


08. Sich mit unlösbaren und unerlösten Anteilen versöhnen.

Egal wie viel du an dir arbeitest und wie viel Energie du in deine Lösungsansätze hineingibst, es kann immer Anteile geben, die im Moment unlösbar und noch unerlöst scheinen. Es liegt nicht in deiner Macht bzw. du solltest auch gar nicht versuchen etwas zu erzwingen, was möglicherweise noch Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Versöhne dich jetzt mit allem, was sich noch nicht verändern möchte. Machtlosigkeit ist eine Qualität die du als Strafe, aber auch als Geschenk sehen kannst. Übergib jedem einzelnen Beteiligten und jedem Seelenthema seine Eigenverantwortung und segne ihren Entwicklungsweg, egal wie lange dieser sein mag. Bewegt sich die kollektive Mehrheit, werden sich auch „sture und bewegungslose“ Anteile dem Fortschritt beugen müssen. Bis es soweit ist, gilt es Ruhe zu bewahren und sich in Geduld zu üben. Bildet hingegen die kollektive Mehrheit das Abwenden und Blockieren von Fortschritt, sind dir die Hände gebunden und du musst dir eine Lösung für dich selbst überlegen. An diesem Punkt angelangt ist ein gemeinsamer Weg nicht mehr möglich und wir müssen uns trennen. Dies kann ein Partner sein, der sich gegen eine weitere gemeinsame Entwicklung entschieden hat, ein Seelenthema, das sich verabschieden möchte oder auch Wesenszüge, die nicht mehr deiner wahren Natur entsprechen, ... ja manchmal sogar überschüssige Kalorien, die an unserem Körper hängen und nicht mehr gebraucht werden. Verabschiede dich jetzt auch noch von allem überschüssigen, überflüssigen und inkompatiblen, damit du dich auf deinen gesetzten Fortschritt fokussieren kannst. Bleib deinen Visionen treu und auf deine Ziele fokussiert. Jede Seele braucht lukrative Lebensplanfelder, um in das Leben investieren zu wollen. Gestalte dir also auch die Phase des geduldig-sein-Müssens so angenehm und lebenslustig wie es nur geht!

09. Denke weiter! Verbinde dich mit den karmischen Konsequenzen deines Fortschritts und ob diese für dich zielführend sind.

Zu jedem WENN gibt es auch ein ABER. In einer Welt der Dualität hat alles zwei Seiten. Wir befreien uns aus alten Mustern und müssen gleichzeitig etwas hinter uns lassen, was uns einst genug bedeutet hat, um uns im Leben daran zu binden. Auch unangenehme Gespräch, das Verletzen eines Herzens, das Lösen von Seelenversprechen und Seelenverträgen, das Enttäuschen von Erwartungen und vieles mehr kann auf dem Weg in die Freiheit unseren Weg kreuzen. Die Seele sagt: »JA, ich möchte weitergehen!«, das Herz sagt: »Aber ich möchte niemanden verletzen!« Was ist dir wichtiger? Entscheide dich jetzt und sei bereit die Konsequenzen deines Handelns zu tragen! Verbinde dich geistig mit deinem ausgearbeiteten Ziel und frage dein Höheres Selbst welche Schritte nun konkret dafür nötig sind. Wie weit willst du gehen? Bis an dein Ziel? Dann werde jetzt aktiv und stelle dich auch dem Unliebsamen, dem du gerne ausweichen würdest. Diese Stationen auf deinem Werdegang sind wichtige Lernerfahrungen. Dein Rücken wird gestärkt sein, wenn du dich deinen Prüfungen stellst. Dir selbst treu zu bleiben, auch wenn du deinem Umfeld dann nicht mehr gefällst, ist sicherlich eine der wichtigsten Prüfungen bei deiner Wunscherfüllung! Zudem neigen wir dazu, viel zu viel in fiktive Situationen hineinzuinterpretieren. Schon bevor wir kämpfen, fürchten wir uns vor dem Kampf, dabei kann unser Vorhaben auch friedlich ausgehen! Beginne mit einer positiven und aus deinem Herzen heraus geführten Grundhaltung und sende diese lichtvollen Absichten an dein Umfeld, bevor du deine Pläne mitteilst. Sage deiner Umgebung und deinen Lieben, dass du lediglich deinen dir bestimmten Weg gehen möchtest und du dir diese Freiheit auch für sie wünschst. Versichere ihnen, dass sie nach wie vor in Sicherheit sind und es dir gut geht mit deinen gesetzten Absichten. Jedes Mal, wenn wir unseren sicheren Pfad verlassen, um uns auf neue Wege und Abenteuer zu begeben, kann dies verborgene Ängste und Bedenken in unserem Umfeld auslösen. Verüble es ihnen bitte nicht! Es ist ihre Aufgabe sich um dein Wohl Gedanken zu machen. Zudem bist du ein Spiegel des Mutes für sie und kannst sie inspirieren, wenn du sie ihre Emotionen und Ängste leben lässt. Dabei ist es jedoch nicht deine Aufgabe sie zu beruhigen! Bleibe beständig und ruhig in deinem Vorhaben und akzeptiere die Prozesse, die dein Voranschreiten ausgelöst hat.

10. Nimm kreative und friedvolle Lösungsvorschläge an.

Sollte dir dein Umfeld mit seinen, durch dich ausgelösten Prozesse, ein Geschenk des Wissens und der Erkenntnis machen wollen, nimm die Lösungsvorschläge und individuellen Sichtweisen bitte dankbar an. So kannst du deinen Horizont erweitern und die Vorschläge mit auf deinen Weg nehmen, die dir persönlich stimmig erscheinen. Eine offene Grundhaltung erlaubt es deinem Geist deinen Plan stets zu optimieren. Niemand muss auf seiner Reise stur bei seinen ursprünglich gesetzten Zielen bleiben. Der Weg ist bekanntlich das Ziel und du darfst kontinuierlich deine Absichten und Pläne optimieren und auf deine gegenwärtige Entwicklung anpassen. Diese „Optimierungen“ können sich manchmal auch täglich ändern und du kannst eine Phase der Unsicherheit oder sogar des Stillstandes erleben. Das ist ganz normal. Öffnen wir unseren medialen, kreativen Kanal müssen wir eine Unmenge an Informationen verarbeiten. Diese Fülle an Wissen und Vorschlägen kann verunsichern, aber auch ganz neue Möglichkeiten und Ideen aufwerfen. Erlaube dir also „kreative Schaffenspausen“ für deine gesetzten Manifestationen. Der friedvolle Aspekt dabei kann sein, dass du dir das Revidieren oder Unterlassen von als „richtig“ geglaubten Vorhaben erlaubst. Kreativität bedeutet sich dem eigentlichen Prozess hinzugeben und das „Richtige“ geschehen lassen. Vieles, was du schon bald tun wirst, übertrifft vielleicht jetzt noch deine Vorstellungskraft und dennoch ist es ein Teil deines dir vorherbestimmten Lebens!

11. Blicke nicht mehr zurück! Bleibe mutig und werde dir bewusst, dass du deine Lebensgeschichte bereits grundlegend verändert hast!

Ein Zurück gibt es jetzt schon lange nicht mehr! Deine geistige Grundeinstellung, deine höheren Werte und deine Sichtweise über dein Leben haben sich verändert. Du hast dich mit deinen Potenzialen befasst und bist eigenverantwortlich deinen Weg weitergegangen. Diese Qualität ist nun ein stabiler Anteil deines gelebten Selbst! Du kannst stolz auf deine gelebte Authentizität sein. Zudem erfüllen dich nun die Erfahrungen deiner geistigen Umsetzung und das deine Vorstellungen sich in der Welt der Materie verwirklichen können (Grundprinzip der Manifestation und Materialisation = Präzipitationsarbeit). Du bist eingetaucht in einen fließenden Lebensplan und entscheidest, was für dich zur Wirklichkeit wird. Fixe Blaupause Stationen in deinem müssen nicht mehr zwingend sein, denn du hast gelernt dich deinem kreativen, intuitiven und wissenden Geist hinzugeben und nach deiner Inneren Führung zu leben!


 
 
 

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