Toxische Beziehungen
- Sabrina Berger
- 3. Juli 2020
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Juli 2020
Wenn aus Liebe plötzlich Unterdrückung, Manipulation, Schmerz und Energieverlust werden – die Auswirkungen einer toxischen Partnerschaft und wie man sich schützen kann
Der Begriff „Toxizität“ bedeutet Giftig und definiert Stoffeigenschaften. Je nach Dosierung, Art der Einnahme und Eigenschaft eines Stoffes, einer Frequenz bzw. Information kann diese heilend, neutral oder toxisch auf den Menschen wirken. Dabei spielen auch die individuellen Eigenschaften, die Gemütsverfassung, der Gesundheitszustand, der Resonanzkörper, die persönlichen Grenzen, das Immunsystem, die Geschichte und Erfahrungen, usw. des Empfängers eine Rolle. Jeder Mensch besitz ein einzigartiges Aufnahme-, Verdauungs-, Verarbeitungs-, Verwertungs-, Abwehr- und Schutzsystem in Bezug auf toxische Einflüsse des Umfeldes (Resonanzkörper). Stehen wir im Moment mit beiden Beinen fest auf der Erde und fühlen uns selbstbewusst und unabhängig, werden wir leichter mit toxischen Energien umgehen können, als wenn wir im Moment eher verletzlich und sensibel sind und unsere Entwicklungsprozesse die Überhand haben. Dieser Beitrag soll dir dabei helfen toxische Energien sowie Menschen in deinem Leben leichter erkennen zu lernen. Zudem möchte ich dir ein paar effektive Methoden näherbringen, damit du dich schützen und klarer abgrenzen kannst.

Was ist eine toxische Person?
Diese Menschen kennen alle gängigen Tricks, um ihre Ziele zu erreichen. Sie wissen wie man bewusst oder manchmal vielleicht auch unbewusst manipuliert. Auch Lügen, Verführung, Unterdrückung, das Ego des Gegenübers ausnutzen, Grenzüberschreitungen, mangelnde Empathie, Narzissmus, Gefühlskälte, ein übertriebenes Selbstbewusstsein, Selbstverliebtheit und ähnliche Eigenschaften zählen zu ihren Eigenschaften. Ihnen ist jedes Mittel recht, um sich durchzusetzen, die Bedürfnisse erfüllt zu bekommen und selbst zu brillieren. Der Gegenüber oder ein Thema wird durch den Dreck gezogen, um den eigenen Status anzuheben. Sie stehen gerne im Mittelpunkt und brauchen viel Aufmerksamkeit. Nur sehr selten empfinden sie Schuldgefühle, wenn sie andere verletzen oder ihnen Schaden zufügen. Ihr grenzüberschreitendes und übergriffiges Verhalten führt zu beklemmenden Gefühlen. Man bekommt kaum Luft, wenn sie in Aktion sind. Meistens fühlen sie sich im Recht, auch, wenn man eindeutig das Gegenteil beweisen kann. Ihre persönliche Wahrnehmung und Sichtweise bestätigt stets ihr egozentrisches Selbstbild. Das klingt jetzt nach einem „Monster“, dennoch können toxische Menschen so geschickt und leicht manipulieren, dass sie durchaus charmant und beeindruckend auf ihr Umfeld wirken können. Das zweite Gesicht dieser Menschen ist sehr selbstbewusst, potent und somit erotisch anziehend, sie können beruflich erfolgreich sein, sie besitzen ein starkes Durchsetzungsvermögen und stecken mit ihrer starken Energie an. Gut möglich wäre auch, dass sie zu Beginn der Beziehung vermitteln, dass man gemeinsam alles erreichen kann – besonders, wenn man eine Familie oder etwas andere aufbauen möchte, kann diese Energie sehr ansprechend wirken. Folgende Merkmale sprechen für eine toxische Veranlagung:
· Ihre Meinung und Ziele stehen über allem. Es fällt ihnen sehr schwer sich in ihren Gegenüber hineinzufühlen (Empathie). Ihr eigenes Selbstbild, ihre Werte und Ansichten bestimmen die komplette Sichtweise. In diesem Feld bewegen sie sich frei und können leicht Kontrolle ausüben. Was den gewählten Rahmen ihrer Wahrnehmung sprengen würde, wird einfach ignoriert oder mit schlagfertigen Argumenten zerschlagen
· Jemanden neu kennenzulernen bedeutet für sie, so schnell wie möglich herauszufinden, wie ihr Gegenüber manipulierbar ist. Sie verfügen demensprechend über eine gute Menschenkenntnis, welche mehr über den Versand als über das Herz läuft, da sie ihr Wissen durch Beobachtung beziehen. Jemanden einschätzen zu können soll ihnen Vorteile verschaffen
· Durch Unterdrückung des Selbstwerts und dem injizieren von auferlegten Schuldgefühlen in ihrem Gegenüber, beginnen sie den Aufbau einer Co-Abhängigkeit. Das Gegenüber beginnt sich mit den Ansichten des toxischen Partners zu identifizieren, nimmt diese als eigene Wahrheiten an und fühlt sich irgendwann nicht mehr fähig, ohne ihn/sie zu sein (Gefühl von Kälte, starke Emotionen und Ängste in Bezug auf Verlustängste, die Co-Abhängigkeit kann auch im Materiellen/Finanziellen liegen – toxische Partner können durchaus großzügig sein, wenn es ihren Zwecken dient, eine ausgeprägte sexuelle Hörigkeit, auch Angst vor dem starken Wesen des toxischen Partners und seinen/ihren Reaktionen, wenn man nicht gefällig oder gefügsam ist, können eine Rolle spielen)
· Sie stehen gerne im Mittelpunkt, benötigen viel Aufmerksamkeit, Bestätigung und Anerkennung, zudem besitzen sie ein starkes Ego und handeln oft aus egoistischen Motiven. Ihr starkes, selbst positiv eingeschätztes Selbstbild (Narzissmus) rechtfertigt für sie jegliches Verhalten. Dadurch wirken sie auf der einen Seite schnell arrogant, selbstsüchtig, selbstverliebt, rücksichtslos, aber auf der anderen Seite auch charmant, wortgewandt, potent, selbstbewusst und mitreißend. Sie wissen ganz genau, wie sie sich ins rechte Licht rücken können, um dem Gegenüber zu gefallen
· Schuldgefühle sind ihnen ein Fremdwort. Sie lügen, betrügen, verletzen und manipulieren, ohne große Moral oder Mitgefühl – aber dies meist im Hintergrund bzw. heimlich im Verborgenen. Kommt der Betrug/die Manipulation doch ans Tageslicht, stehen sie meistens selbstbewusst dazu, da sie davon überzeugt sind, dass der Partner immer noch „Glück“ mit ihnen hat. Sie verstehen es auch nicht, wenn man ihnen Vorwürfe macht oder sie verlassen werden – meistens ist der Gegenüber an der Situation schuld oder verhält sich seltsam, sie selbst machen in ihrer Wahrnehmung nichts falsch
· Das Einhalten von Grenzen und das Respektieren des freien Willens sowie der persönlichen Meinung ihres Gegenübers fällt ihnen sehr schwer. Hingabe, Herzoffenheit, Nächstenliebe, Mitgefühl und Empathie würden für sie Kontrollverlust bedeuten und werden daher als negative oder schwache Attribute gewertet
· Sie haben keinen Skrupel Energie zu rauben und vom Gegenüber zu profitieren. Wenn es ihnen gut geht und sie erreichen, was sie wollen, wird die Situation oder Beziehung nicht hinterfragt. Wünsche, Bedürfnisse, Weiterentwicklung oder Forderungen des Partners werden ignoriert – dafür versprechen sie gerne viel und halten es dann einfach nicht ein (man „verhungert“ sozusagen am „langen Arm“)

»Eine toxische Beziehung zu durchbrechen bedeutet, sich seiner Selbst bewusst zu werden (Aufbau von Selbstbewusstsein durch Selbstreflexion), um wieder einen klaren Zugang zu den eigenen Bedürfnissen aufzubauen.«
Leider ist das natürliche gesunde Ego für den Gegenüber eines toxischen Partners meist durch Konditionierungen (Erlerntes aus der Kindheit) oder negative Erfahrungen (Schocks) blockiert. An erster Stelle sollte das eigene Ego-Ich bzw. das Selbst und die Seele stehen, was den Überlebensinstinkt und die Selbsterhaltung gewährleisten, und nur wenn noch weitere Ressourcen übrig sind, kann man seine Energie dem Umfeld schenken und seinen Nächsten dienlich sein. Eine mögliche Dynamik der Unterwürfigkeit ist dementsprechend durch chronischen Energiemangel, mangelndes Selbstbewusstsein, ein unverhältnismäßig negativer Selbstwert und einem gestörten Ausgleichsbewusstsein zu erkennen. Wer mehr gibt (Energieverlust), als an ausgleichender Energie hereinbekommt (Energiegewinn), wird schnell den Mangel im Organismus, der Psyche und im allgemeinen Befinden spüren. Geben und Nehmen sollten in Balance sein, damit der Organismus aus seinen Ressourcen schöpfen kann. Ist dies nicht der Fall, stellt der Organismus auf „Überleben“ um und sammelt die wenige Energie, die noch zur Verfügung steht, um das alltägliche „Funktionieren“ so gut es geht zu bewahren = noch mehr Energie fließt in die Dynamik des „dem Partner gefällig zu sein“, damit keine unnötigen Konflikte weitere Energie raumen (= Kreislauf der notgedrungenen Hörigkeit). Die Angst vor Erschütterungen oder Krisen in der Beziehung wird immer größer und weitere „Vermeidungstaktiken“ werden im Verhalten angelegt. Das Bewusstsein versucht anschließend den toxischen Partner „schön zu reden“ und sein Verhalten mit Ausreden zu entschärfen bzw. recht zu fertigen (z.B.: „Er/Sie hat auch gute Seiten und schon sehr viel für mich getan! … Er/Sie hatte nur einen schweren Tag und meint es nicht so! … Er/Sie braucht meine Liebe und Unterstützung, ich kann jetzt nicht einfach gehen!“, usw.).
»Wurde die toxische Wirkung des Partners erst einmal erkannt, ist bereits die halbe Miete gewonnen – Einsicht ist der Schlüssel zum Durchbrechen der bestehenden Dynamik.«
Sei dir dabei bitte bewusst, dass zur Veränderung beide einsichtig und bereit zum Arbeiten an der Beziehung sein müssen (was bei toxischen Partnern durch ihre hohe Selbstüberzeugung sehr schwer sein kann). Je nachdem wie intensiv die toxische Wirkung in der Beziehung ist, kann man an sich selbst arbeiten, um mit diesen Energien umgehen zu lernen – jeder sollte zumindest selbst entscheiden, ob ein Entwicklungsspielraum besteht oder eine Trennung angestrebt werden sollte. Ich empfehle dir folgenden Umgang mit toxischen Partnern/Freunden auszuprobieren, um dich besser abgrenzen zu können:
· Werde dir zunächst deiner eigenen Grenzen, Bedürfnisse und Ziele bewusst. Wann ist es für dich genug? Werde dir deiner ungesunden Geduld/Verständnis oder deines konfliktvermeidenden Verhaltens bewusst. Wie sehen die Konsequenzen aus? Wie möchtest du deine Meinung vertreten? Kannst du Hilfe bei besonders schweren Fällen annehmen? Was nimmst du dir für deine Entwicklung vor? Klarheit hilft dir im Wortgefecht standhaft zu bleiben und ein guter Plan dich im Prozess zu orientieren
· Sprich das Verhalten, welches dir negativ an deinem Partner/Freund aufgefallen ist aus der „Ich-Perspektive“ an (z.B.: „Dein Verhalten macht mit mir, … Deine Aussagen machen mit mir, … Ich fühle mich dementsprechend in der Situation …, usw.). Versuche deine Empfindung, deine Gefühle, deinen Eindruck, deine Wahrnehmung und deine Sichtweise zu formulieren. Versuche dabei so wenig vorwurfsvoll wie möglich zu sein, da ein toxischer Partner ohnehin gerne ausweicht und Vorwürfe oder ein mögliches Fehlverhalten an sich selbst nicht wahrnehmen kann (er/sie wird versuchen sich rauszureden, die Situation anderes darzustellen oder dir die Schuld zu geben, … was unnötig Energie kosten würde). Sich selbst auszudrücken, zu positionieren und seine Interessen zu vertreten ist ein wichtiger Prozess für dein gesundes Ego. Achte zudem auf einen lösungsorientierten Ansatz
· Suche dir Verbündete, Gleichgesinnte oder andere Betroffene, die dich unterstützen und mit denen du dich austauschen kannst. Es ist wichtig sich mitzuteilen, wenn man sich in Not, bedrängt oder überfordert fühlt. Kreative Impulse von außen erweitern den Horizont und fördern den Mut zur Konfrontation (sollte der toxische Partner aggressiv/cholerisch sein, ist es ratsam in einem konfrontierenden Gespräch eine Begleitperson zu haben!)
· Fühle dich bitte nicht persönlich von deinem toxischen Gegenüber angegriffen! Desto persönlicher du den Energieraub nimmst, desto mehr gehst du in Beziehung mit der Dynamik und blockierende Trigger und Resonanzpunkte in dir können aktiv werden (z.B., Strategien für Harmonie, dein Gerechtigkeitssinn, der Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung und Respekt, … grundsätzlich sehr wichtige Eigenschaften, nur führen sie bei toxischen Menschen größtenteils zu noch komplizierteren Verstrickungen, anstelle etwas zu lösen. Grenzen setzen und ein Selbstbestimmtes Handeln sind hier zielführender!). So banal es klingt: es liegt einfach in der Persönlichkeitsnatur eines toxischen Menschen was zwischen euch passiert, nicht an dir!
· Vermeide den Kontakt zu der toxischen Person so gut es geht. Sei dir bewusst, dass diese den Konflikt suchen wird, schließlich nährt sie sich vom Konflikt, der Aufmerksamkeit und deiner Energie! Setze dich also damit auseinander, wie viele Begegnungen und Berührungspunkte wirklich sein müssen und reduziere die Begegnung auf dieses Minimum. Deine physische und geistige Gesundheit geht immer vor! Nimm zusätzlich Abstand von dem Glaubenssatz, dass du die Begegnungen „durchstehen“ musst und keine andere Wahl hast.
· Selbstreflexion kann dir dabei helfen bereits auferlegte, verinnerlichte toxische Verhaltens- und Glaubensmuster in dir zu erkennen. Manipulation ist eine der Haupteigenschaften einer toxischen Person, diese kann sehr subtil, aber auch ganz direkt und fast bedrohlich ausgeübt werden. Wo und auf welche Weise wurdest du vielleicht eingeschüchtert? Was könnte dich daran hindern Nein zu sagen? Welche Gefühle und Gedanken beginnen zu dominieren, wenn du an die toxische Person denkst? Spüre in dich hinein, visualisiere eine Begegnung und baue dir innerlich Heil-Strategien auf, die deine persönlichen Aufstiegs- und Entwicklungsziele symbolisieren.
»Sie dir bitte bewusst, dass ein toxischer Mensch auch nur ein Mensch ist – dieser besitzt Licht- und Schattenseiten, genau, wie jedes andere Wesen auch.«
Ein Teil deiner Seele und sensitiven Wahrnehmung hat sich vielleicht zu sehr an die positiven Aspekte deines toxischen Partners in der Hoffnung geklammert, dass alles wieder so sein wird, wie es einst zwischen euch war. Auch möglich wäre es, dass dich die Selbstbewussten, vielleicht sogar rücksichtslosen und herrischen Anteile deines toxischen Gegenübers faszinieren und du dich selbst nach mehr Durchsetzungsvermögen sehnst – meist versucht unsere Seele die Eigenschaften eines Gegenübers zu imitieren, um ihre eigenen Ressourcen zu erweitern. Hier ein paar überraschende Gründe, warum gerade toxische Personen so anziehend sein können:
· Die Person wirkt sehr stark, animalisch und selbstsicher auf dich, was verkümmerten und unsicheren Anteilen in dir imponiert. Deine Seele versucht sich diese Stärke anzueignen, indem sie sich in das kraftvolle Wirkungsfeld begibt und beginnt wie ein Schüler zu kooperieren. Wer möchte nicht mit einem „Alpha“ verbunden sein (archaische Überlebensinstinkte im Unterbewusstsein). Diese Eigenschaften können dir auch ein besonders Gefühl der Sicherheit vermitteln, da toxische Menschen durch ihre Dominanz auch wie „Beschützer“ wirken können (Anführer-Typen-Sympathie).
· Durch das hohe Bedürfnis an Aufmerksamkeit knüpfen sie gerne Kontakte und sind gesellige Typen. Es fällt ihnen meist leicht andere Menschen anzusprechen und für sich zu gewinnen. Der dadurch resultierende große Freundeskreis kann sehr belebend und aufregend sein (sofern diese nicht auch toxischer Natur sind). Dies erweitert wiederum den eigenen Raum an Möglichkeiten, Angeboten und gewinnbringenden Beziehungen.
· Sofern es ihren Zielen dienlich ist, können Sie auch sehr hilfsbereit sein (der Wunsch ein Held sein zu können). Meist fordern toxische Personen einen unverhältnismäßigen Ausgleich für ihre Hilfe, da ein gesundes Ausgleichsbewusstsein fehlt (Narzissmus).
· Sie geben einem das Gefühl, etwas Besonderes zu sein und dass sie gerne Zeit und intime Erfahrungen mit uns teilen. Sätze wie: „Das habe ich zuvor noch niemanden erzählt!“, oder: „Du bist der/die erste Person, der ich so etwas anvertrauen kann!“, werden gerne genutzt, um „besondere Bindungen“ aufzubauen. Daraus kann sich das Gefühl ergeben, dass die toxische Person dich dringend braucht und du diese weiterhin unterstützen solltest. Ein wesentlicher Aspekt daraus ist, dass man das Gefühl bekommt, man würde die toxische Person aus ihrem „tiefen Loch“ herausholen können – worauf besonders Menschen mit einem ausgeprägten „Helfer-Instinkt“ ansprechen.
· Zu Beginn können sie „gute Zuhörer“ sein. Ein paar Sätze über das eigene Befinden nehmen sie voller Aufmerksamkeit auf und gehen auch sehr einfühlsam auf die Themen ein. Das kann das Gefühl vermitteln „gut aufgehoben“ zu sein. Wer liebt es nicht, wenn der Gegenüber aufmerksam zuhört und man sich jemanden öffnen kann. Leider wird daraus schnell ein endloser Monolog indem es ausschließlich um die Empfindungen, Themen und Anliegen des toxischen Partners geht. Plötzlich ist deine Meinung nicht mehr interessant und du wirst als „Seelen-Mistkübel“ missbraucht – achte auch hier wieder auf ein gesundes Ausgleichsbewusstsein! Wenn du 1 Stunde zuhören musst und selbst nur 2 Minuten davon Raum für deine Anliegen im Gespräch bekommen hast, wirst du vollkommen erledigt aus der Begegnung herausgehen!
· Ihre Ideen und Ziele teilen sie mit ihrem Umfeld in den schillerndsten Farben und Tönen. Sie können einen regelrecht in ihre Visionen mitreißen und aufputschen. Sie lieben dabei die Selbstdarstellung und ihren „glanzvollen Auftritt“ im aufgebauten Selbstbild. Auch hier kann die Darbietung der Visionen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn du dich motiviert und mitgerissen fühlst, achte besonders auf die tatsächliche Umsetzung, du hast rein gar nichts davon, wenn sich die Visionen nicht verwirklichen und du immer wieder Energie in den Aufbau des visionären Kraftfeldes hineingibst. Sei dir zudem bewusst, dass sie selbst auf dem Podest des Erfolgs stehen wollen und selten jemand anderen neben sich Erfolge gönnen können. Mit einem toxischen Partner wirst du nur sehr schwer deine eigene Potenz (= Manifestationskraft, Meisterwissen) zielgerichtet für deinen Werdegang ausleben können.
· Ihre selbstverliebte Art lässt sie zu Beginn strahlend und wunderschön wirken. Sie können sich so überzeugend „verkaufen“, dass man das Gefühl bekommt „dumm zu sein“, wenn man sich nicht auf die toxische Person einlässt. Tatsächlich besitzen toxische Menschen ein hohes Maß an tantrischer-erotischer Energie, die sie allerdings nicht hingebungsvoll schenken, sondern wieder nur für sich und ihre eigenen Energiekörper verwenden. Das tantrische Prinzip ist auf den Austausch von Energien ausgelegt. Dies findet üblicherweise zwischen Beziehungen jeglicher Art statt (Resonanz, Austausch, Ausgleich, Aufstieg von Energien). Eine toxische Person gibt ihre tantrischen Energien nur sehr zurückhaltend frei (z.B. für den Zweck der Verführung oder Manipulation), der Hauptteil der Energie zirkuliert zwischen den eigenen Chakren der toxischen Person (vielleicht haben diese Menschen Angst vor Kontrollverlust, Hingabe oder einem möglichen Versagen, dass sie Energien zu horten begonnen haben). Dies hat zufolge, dass man immer mehr Energie verliert, als man von einer toxischen Person zurückerhält – man verhungert energetisch!
Du kannst deine eigenen Energiereserven wieder aufladen, indem du den Kreislauf des
bisherigen Beziehungsmodells durchbrichst und besser auf dich Acht gibst! Deine
Lebensenergie sollte etwas „heiliges“ bzw. „besonders wertvolles“ sein, welche sich der
Gegenüber verdienen muss (z.B. durch Achtsamkeit, Wertschätzung und Respekt – was
wirklich nicht zu viel verlangt ist!).
Affirmation: „Ich verabschiede mich jetzt von meinen verinnerlichten toxischen Programmen
und Glaubensmustern. Ich trenne jetzt die energetische Verbindung zwischen mir und
toxischen Personen in meinem Umfeld oder in meinem Seelenbewusstsein (nicht nur
lebende sondern auch verstorbene Personen können immer noch aktive toxische Menschen
in deinem Energiekörper darstellen!). Ich entscheide mich jetzt alle Pakte, Bündnisse,
Seelenverträge und Verstrickungen zu lösen, die nach dem Prinzip eines gesunden
Ausgleichsbewusstsein gelöst werden dürfen. Meine Lebensenergie fließt jetzt wieder frei
und schöpferisch, als hochnährende Essenz in mir!“
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